Prozesse und Branchen für Demand Side Management

Grundsätzlich sind in vielen Branchen Potenziale zur Lastverschiebung vorhanden. Energieintensive Branchen wie zum Beispiel die Chemie-, Stahl- oder Glasindustrie verfügen häufig über besonders hohe DSM-Potenziale. Weitere Beispiele für Branchen, in denen sich DSM lohnt, sind:

  • Papier- und Druckindustrie
  • Fahrzeug- und Maschinenbau
  • Metallindustrie
  • Nahrungsmittelindustrie
  • Baustoffindustrie
  • Kommunale Klärwerke

Geeignete Prozesse für DSM

Für die Flexibilisierung betrieblicher Lasten können Zwischenspeicher unterstützend wirken und die zeitlichen Verschiebungen innerhalb eines Prozesses auffangen. DSM-geeignet sind daher insbesondere auch zeit- und lastflexible Prozesse mit einer vorhandenen Speicherfunktion, beispielsweise:

  • Mahlprozesse, zum Beispiel in Zement- oder Rohmehlmühlen in der Baustoffindustrie
  • Schleifprozesse in der Holzstoffproduktion
  • Chlorherstellung in der chemischen Industrie
  • Zellstoffherstellung oder Altpapieraufbereitung in der Papierindustrie
  • Wärmeerzeugung mithilfe von Strom (z. B. in Öfen)
  • Härtungsverfahren in der metallverarbeitenden Industrie

Folgende Daten werden zu den Prozessen für das DSM benötigt:

Daten für das DSM


Potenziale von Querschnittstechnologien

Nicht nur energieintensive Prozesse lassen sich für Demand Side Management nutzen. Auch im Bereich der Querschnittstechnologien kann Demand Side Management wirtschaftlich möglich sein. Querschnittstechnologien kommen in nahezu allen Branchen zum Einsatz.

Zu diesen Technologien zählen beispielsweise:

  • Prozesskältesyteme
  • Pumpensysteme
  • Druckluftsysteme
  • Belüftungssysteme