Demand Side Management in meinem Unternehmen

Am Anfang steht die Frage, ob Ihr Unternehmen grundsätzlich über stromverbrauchende Prozesse verfügt, die verschiebbar sind und im Rahmen eines Demand Side Management genutzt werden können. Ist dies der Fall und besteht die Möglichkeit, Lastverschiebungsprozesse gezielt zu steuern, gilt es nun, das vorhandene Potenzial genauer zu analysieren. Dies kann durch Mitarbeiter des Unternehmens, aber auch unter Einbindung externer Berater, beispielsweise eines DSM-Vermarkters, geschehen.

Um die Möglichkeiten für den Einsatz von Demand Side Management im eigenen Betrieb zu prüfen, ist in der Regel eine Potenzialanalyse der erste Schritt. Diese kann direkt im Rahmen eines bereits vorhandenen betrieblichen Energiemanagements erfolgen. Geeignete Prozesse werden identifiziert und anschließend näher analysiert.

Relevante Schritte sind:

  • Identifikation von Prozessen, die sich grundsätzlich zur Lastverschiebung eignen
  • Detailanalyse der Prozesse gemeinsam mit dem jeweiligen Prozessverantwortlichen im Hinblick auf relevante Daten
  • Analyse der Eignung der technischen Infrastruktur für eine Lastverlagerung
  • Kosten-Nutzen-Analyse der zu erwartenden Kosten und Erlöse

Diese Daten eines Unternehmens werden für das DSM benötigt: Daten für DSM

Liegen alle relevanten Daten vor, entscheidet das Unternehmen gegebenenfalls unter Einbindung eines Vermarkters, ob eine Vermarktung in Frage kommt.